Antworten zu den Wahlprüsteinen der NOZ

Die NOZ hat uns gebeten, zu folgenden Themen in 280 Zeichen Stellung zu nehmen. Hier unsere Antworten:

Verkehr

  • Gleichberechtigung für PKW, Radfahrer und Fußgänger
  • mehr Sicherheit für die schwächsten Verkehrsteilnehmer
  • Radfahrer und ÖPNV fördern
  • Durchfahrtsverbot für LKW (Anlieferverkehr frei)
  • P+R Angebote ausbauen
  • A30 ausbauen statt Lückenschluss A33
  • Lärm an der Vehrter Landstraße muss gemindert werden

Klimaschutz

  • keine Versiegelung durch bauliche Eingriffe in die Grünen Finger und Kaltluftentstehungsgebiete
  • keine Bebauung in gefährdeten Überschwemmungsgebieten (Hase, Düte etc.)
  • Rückbau von versiegelten Flächen in der Innenstadt
  • Begrünung zur Verbesserung des Stadtklimas

Wohnen

  • Wohnungsneubau vorrangig für Familien mit unteren und mittleren Einkommen unterstützen
  • Städtisches Wohnungsbaukonzept – gegen Profitinteressen von Investoren
  • Boden in kommunale Hand
  • Vorkaufsrechte durch die Stadt wahrnehmen
  • Immobilien dem Spekulationsmarkt entziehen

Kinderbetreuung

  • Konzepte kostenloser, mehrsprachiger und ganztägiger Kindergärten, Kitas und Horte umsetzen
  • Bildungsgerechtigkeit durch frühkindliche Sprachförderung
  • Einstellung und Ausbildung von Fachkräften durchsetzen, für ein ausreichendes Angebot in den Stadteilen

Schulen

  • weitere Förderung und Ausbau von Ganztagsschulen
  • fortlaufender Ausbau der Oberschulen und Prüfung des finanziellen Rahmens für weitere benötigte integrierte Gesamtschulen
  • Schulen mit Technik und Medien ausstatten
  • Schulsozialarbeit in kommunaler Trägerschaft stärken

Jugend

  • Gemeinschaftszentren stärken
  • Angebote der Offenen Jugendarbeit sowie Streetwork in allen Stadtteilen ausbauen
  • Freizeitangebote für alle Altersgruppen in den Wohnquartieren schaffen
  • Positive Entwicklung des Jugendparlaments begleiten und Beteiligungsmöglichkeiten erweitern

Kultur

  • Förderung der Breitenkultur und Kultur in den Stadtteilen durch alle Bevölkerungsschichten und Altersstufen
  • zu erwartende ca. 100 Mio. € Theatersanierung zurzeit nicht finanzierbar – dadurch würde die Unterstützung aller anderen wichtigen Kultureinrichtungen gefährdet!

Sport

  • Förderung und Unterstützung des Breitensports für die Menschen vor Ort
  • Profisport muss Sache der betroffenen Vereine sein und deren Spitzenverbände
  • kein VFL Leistungszentrum in der Gartlage
  • Nutzungszeiträume der Bäder für Schwimmunterricht in den Schulen ausweiten

Finanzen

  • Verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern
  • keine Neuverschuldung für Prestigeprojekte, wie zum Beispiel VHS-Vorplatz, Theatersanierung, VfL-Leistungszentrum und Flughafen Münster/Osnabrück
  • Finanzrichtlinie verbessern und strikt einhalten
  • „Greensill 2“ vermeiden

Wirtschaftsförderung

  • Kooperation WFO und WIGOS (Landkreis) zur Schaffung von interkommunalen Wohn- und Gewerbegebieten fördern
  • Aufenthaltsqualität beispielsweise durch mehr Grün in der Innenstadt verbessern, um selbstständigen Einzelhandel zu unterstützen – dortige Neubaumaßnahmen zügig vorantreiben