UWG Osnabrück-Stadt stellt Vorstand neu auf – Hannes Janott folgt auf Wulf-Siegmar Mierke
Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Osnabrück-Stadt hat auf ihrer Jahreshauptversammlung die Weichen für die Zukunft gestellt. Mit Hannes Janott wählten die Mitglieder einen neuen Vorsitzenden. Er folgt auf den langjährigen Vorsitzenden und Ratsherrn Wulf-Siegmar Mierke, der künftig als stellvertretender Vorsitzender dem Vorstand angehört.
„Mit diesem Wechsel verbinden wir Kontinuität und Erneuerung zugleich“, sagte Janott nach seiner Wahl. Die UWG werde auch künftig für eine unabhängige, sachorientierte und bürgernahe Kommunalpolitik stehen.
Zur Kassenwartin wurde wieder Agnes Kunze-Beermann gewählt. Zuvor hatte die Versammlung ihre Kassenführung geprüft und sie einstimmig entlastet. Stellvertretende Kassenwartin wurde Roswitha Pieszeck. Das Amt der Schriftführerin übernimmt Maike Konersmann, ihr Stellvertreter ist Werner Biesecker.
Als Beisitzer wurden Dagmar Cottrell, Wolfgang Düsing, Reiner Ahlert, Andreas Kunze und Andreas Langenberg gewählt. Iris Hüne verbleibt in ihrem Amt als Kassenprüferin. Hans Martin Hüne wurde turnusmäßig als Kassenprüfer mit großem Dank verabschiedet. Als neue zweite Kassenprüferin ist Anke Ruthmann gewählt.
In seinem Rechenschaftsbericht zog Wulf-Siegmar Mierke eine positive Bilanz der Arbeit der UWG im zurückliegenden Jahr. Gleichzeitig übte er deutliche Kritik an der Finanzpolitik der Ratsmehrheit. Mit Sorge betrachtet die UWG die Entwicklung der städtischen Finanzen. „Die Verschuldung der Stadt hat inzwischen die Marke von einer Milliarde Euro erreicht. Das ist eine Belastung für kommende Generationen und schränkt die politischen Handlungsspielräume der Zukunft erheblich ein“, erklärte Mierke.
Die UWG bekräftigte ihre Position als unabhängige Wählergemeinschaft, die finanzpolitische Vernunft und nachhaltiges Wirtschaften in den Mittelpunkt stellt. „Wir werden weiterhin genau hinschauen, wie mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger umgegangen wird“, betonte Janott. Die UWG sehe ihre Aufgabe darin, Ausgaben kritisch zu begleiten und sich für eine solide Haushaltsführung einzusetzen.
Mit dem neu gewählten Vorstand präsentiert sich die UWG zugleich jünger und weiblicher. Die Mitglieder sehen darin ein wichtiges Signal für die Zukunftsfähigkeit der Wählergemeinschaft und ihre Verankerung in der Osnabrücker Stadtgesellschaft.
